Am Montag, den 27.9.10 starteten die Vorbereitungen für die Projektwoche "Bunte Republik Deutschland". Nach den Vorbereitungen ging es schließlich los.

Die Klasse 7 stellte die Länder: Vietnam und Afghanistan vor und machten außerdem ein Filmprojekt bzw. ein interaktives PC- Spiel. In der Klasse 8a waren die Länder: Polen und die Türkei. Die Klasse 8b stellte die Länder Russland, Deutschland und Indien vor ebenso die 9b.

Frau Thiel, die Lehrerin, die die Klasse betreute hat sch mit den Schülern Gedanken darüber gemacht, wie die Gestaltung ist und wie sie das Material sortieren und wie die Aufgabenverteilung sein sollte. Um die Ausstellung interessanter zu gestalten, kochten sie die verschiedensten Gerichte: Pelmeni (ein typisch russisches Gericht), für Indien stellten sie ein landestypisches Getränk "Lassi" her.

Für Deutschland sollte es Kartoffel Creme Suppe und selbstgebackenes Brot sein.

Die Klasse 9a bearbeitete in Teams (die vorher ausgelost wurden) Irak, Nigeria und Syrien. Die Schüler haben sich auf einige Bereiche wie z.B. Bevölkerung, Religion, Einwohner geeinigt. Die Gruppe "Nigeria" wollte sich auf die Menschen, die aus dem Land auswandern und nach Deutschland kommen, konzentrieren. Insgesamt beschäftigten sie sich mit der Religion, Bevölkerung. Robina S. hatte mit ihrer Gruppe ein Aufsteller einer Muslimischen Frau geplant. Die eine Gruppe der Klasse 9b hatte das Land Iran, die anderen Gruppen den Kosovo und Deutschland als Thema.

Was ist typisch Deutsch? Was Extremismus und Radikalismus ist? waren die Themen, die jeweils im Klassenverband gemeinsam mit der Polizei, dem Amtsgericht Zwickau und dem Landratsamt erklärt und "be- bzw. erarbeitet" wurden. Zum Abschluss der Seminare sollten alle Schüler noch einen Zettel ausfüllen, auf dem mit einzelnen Fragen stand, wie es gefallen hat und was man aus der Veranstaltung "mitnimmt".

Außerdem hatten alle Klassen an Collagen als gestalterische Auseinandersetzung mit der Thematik gearbeitet. Die Klassen 8a/b schrieben und präsentierten einen Raptext. Die 9. Klassen schauten sich eine Film, gezeigt vom Landesfilmdienst, zum Thema: "Ich lass mich nicht verjagen" an.

Drei Asylbewerber waren auch da und berichteten aus ihrem Leben und ihren Lebensumständen. Salim kam allein aus Palästina nach Deutschland. Er konnte 4 verschiedene Sprachen arabisch, französisch, englisch und schwedisch. Rabia kam mit ihrer Mutter und ihre Schwester aus Serbien und lebte schon 20 Jahre in Deutschland. Auch sie kann viele Sprachen, was uns sehr beeindruckt hat, denn wie schwer fällt es uns Schülern manchmal *zwinker* Englisch oder Französisch zu lernen (das sind die beiden Fremdsprachen, die an unserer Schule unterrichtet werden).

Das Angebot an allen Tagen war für die Klassen und einzelnen Teams sehr umfangreich (vielleicht manchmal doch auch etwas zu viel) aber insgesamt sehr organisiert, aktionsreich, vielseitig und interessant. Die Projektwoche hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

Abschließend präsentierten alle beteiligten Klassen die Ergebnisse ihrer Arbeiteten in einer Ausstellung und einer Festveranstaltung zum "Tag der Deutschen Einheit".

(Textvorlage: Laura Fischer, Natalie Lange und Julia Czernia)

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